Für die wissenschaftliche Arbeit im Rahmen des Projektes »Qualitätsentwicklung im jugendamtlichen Kinderschutz Nordrhein-Westfalen (QUEK)« suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
im Umfang von 75 % einer Vollzeitstelle (30 Std./Woche), zunächst befristet bis zum 30.06.2028 (mit der Aussicht auf Verlängerung bei entsprechender Auftragslage).
Unser Angebot:
- Eine verantwortungsvolle, anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit mit Perspektiven zur inhaltlichen und professionellen Weiterentwicklung;
- die Einbindung in ein engagiertes, multiprofessionelles Team in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut, der BAG der Kinderschutzzentren und der SOCLES gGmbH;
- Möglichkeiten der Fortbildung, Supervision und Reflexion;
- ein flexibles Arbeitszeitmodell mit der Möglichkeit zum mobilen Arbeiten;
- Bezahlung nach TV-L 13 (bei Masterabschluss oder vergleichbarem Abschluss);
- die Option auf ein JobRad;
- Dienstort in Münster, Reisebereitschaft innerhalb NRWs wird vorausgesetzt.
Ihre Aufgaben:
Begleitung und anschließende Beratung von Jugendämtern im Rahmen der Qualitätsentwicklungsverfahren nach § 8 LKG-NRW, d. h.
- Durchführung von Fallanalysen mit Fach- und Leitungskräften von Bezirkssozialdiensten;
- Analyse und Bewertung von Strukturdaten (Daten der Amtlichen Statistik, Konzepte und Dienstanweisungen zur Arbeit im Kinderschutz, Befragungsergebnisse);
- Verfassen von jugendamtsbezogenen Berichten zu den Ergebnissen des Qualitätsentwicklungsverfahren;
- Beratungen im Anschluss an die Qualitätsentwicklungsverfahren zur Umsetzung von Empfehlungen zur jugendamtlichen Kinderschutzarbeit;
- Mitwirkung bei der Vorbereitung von projektbezogenen Austauschformaten sowie Fachveranstaltungen;
- Mitwirkung bei projektbezogenen Veröffentlichungen zur Arbeit im Kinderschutz.
Wir erwarten:
- Wissenschaftliche Kompetenzen (Master in Erziehungswissenschaften, Soziologie, Sozialpädagogik oder einen vergleichbaren Abschluss);
- Berufserfahrung in Bezug auf die Arbeit von Allgemeinen Sozialen Diensten und/oder im Kinderschutz;
- Organisationskenntnisse über die Arbeit von Jugendämtern und Erfahrungen in der Beratung von Jugendämtern;
- Kompetenz im Verfassen wissenschaftsbasierter Texte, Gutachten etc.
- möglichst eine Beratungsausbildung (erworben durch eine Zusatzqualifikation bei anerkannten Weiterbildungsträgern).