Beteiligung von jungen Menschen in stationären Hilfeformen in Niedersachsen
Erstellung eines Schwerpunktberichtes im Rahmen der Landesjugendhilfeplanung
Wie steht es um die Beteiligung junger Menschen in stationären Hilfen in Niedersachsen und wie kann sie gestärkt werden? Dieser Frage widmet sich das ISA im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung.
Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Perspektiven der jungen Menschen als auch die strukturellen Rahmenbedingungen für Beteiligung. Dafür werden neben Gruppendiskussionen mit Vertreter*innen aus Jugendämtern, Fachverbänden, Einrichtungen und Selbstvertretungen auch Kinder und Jugendliche selbst in partizipativen Forschungswerkstätten einbezogen, um ihre Erfahrungen, Wünsche und Ideen sichtbar zu machen.
Auf diese Weise verbindet das Projekt wissenschaftliche Analysen mit praxisnahen Entwicklungsansätzen: Auf Grundlage der Ergebnisse entstehen konkrete Handlungsempfehlungen und Qualitätsleitlinien für Jugendämter, Einrichtungen, Politik und Selbstvertretungen. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf inklusiven Beteiligungsformaten für junge Menschen mit Behinderung.
Begleitet wird das Projekt von einem Projektbeirat sowie einer Projektbegleitgruppe mit jungen Menschen aus stationären Hilfen. Die Ergebnisse werden 2027 in einem Schwerpunktbericht sowie auf einem Fachtag vorgestellt.
