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Verbundprojekt: Konstellationen der Resilienz von Kindern (KoReKi)

Was ist Resilienz?

Resilienz ist eine Eigenschaft mit Potenzial. Ursprünglich kommt der Begriff aus der Werkstoffforschung: Hier werden Materialien als resilient bezeichnet, die zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückkehren, nachdem eine Kraft auf sie gewirkt hat – wie zum Beispiel eine Metallfeder. Im sozialen Bereich verspricht Resilienz mehr. Personen können über sich hinauswachsen, statt „nur“ in ihren ursprünglichen Zustand zurückzukehren.

Unser Forschungsansatz

Wir wollen ausführliche Interviews mit Lehrer*innen, Kindern und ihren Eltern führen. Wir interessieren uns für Kinder, die entgegen den üblichen Erwartungen erfolgreich in der Schule sind. Insgesamt geht es beim Forschungsprojekt darum, möglichst viele Aspekte in einer großen Tiefe auszuleuchten – dabei geht es auch um die Umwelt des Kindes. Deshalb sprechen wir von „Konstellationen der Resilienz von Kindern“ (KoReKi). Damit meinen wir zunächst das gesamte Netzwerk sozialer Beziehungen, die im Hinblick auf das gelingende Aufwachsen von Kindern eine Rolle spielen können. Aus dem Grund startet unsere Forschungsreise in Schule und Familie.

Welches Ziel verfolgen wir?

Wir erforschen Resilienz, um soziale Teilhabemöglichkeiten von Kindern zu verbessern. Dazu werden im engen Austausch mit verschiedensten Verantwortlichen (z.B. Fachkräfte, Lehrkräfte) Handlungsmöglichkeiten ausgelotet, um Anstöße zu positiven Entwicklungen zu setzen.


Unser Team

ISA e.V.

Dr. Heinz-Jürgen Stolz leitet den Arbeitsbereich Prävention beim ISA. 

Er forschte beim Deutschen Jugendinstitut (DJI) zu "lokalen Bildungslandschaften" und leitet seit 2012 die ISA-Fachbegleitung zum Aufbau "kommunaler Präventionsketten" in NRW. 

In seiner Arbeit ist es ihm wichtig, in einer interdisziplinären Verknüpfung grundlagentheoretische Forschungsperspektiven für die (kommunale) Praxis- und Infrastrukturentwicklung nutzbar zu machen.

Seit der Promotion forscht Dr. Jörg Kohlscheen meist auf der Grundlage ausführlicher Interviews zu verschiedensten Themen, wie Sprache, Bildung und Inanspruchnahme präventiver Angebote. 

Dabei findet er besonders spannend, dass sich immer wieder neue Blickwinkel und Perspektiven „entdecken“ lassen.

Jörg Kohlscheen arbeitet seit 2017 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beim ISA e.V.

Luisa Streckenbach hat Erziehungs- und Sozialwissenschaften (B.A.) sowie Soziologie mit dem Schwerpunkt Gender Studies (M.A.) studiert. Ihre Schwerpunkte sind soziale Ungleichheit, Familien- und Bildungssoziologie, quantitative und qualitative Forschung.

Seit 2019 ist sie am ISA angestellt und forscht zusätzlich im Rahmen ihrer Promotion zu Care-Praxen von (Elterngeld-)Vätern.

Sie findet es immer wieder spannend, vermeintliche Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen.

Technische Hochschule Köln

Prof. Dr. Johannes Schütte beschäftigt sich und forscht zu allen Themen die etwas zu tun haben mit Sozialer Inklusion bzw. der Armutsbekämpfung in der Bundesrepublik Deutschland. 

Dabei faszinieren ihn vor allem die verschiedenen Wechselwirkungen und Möglichkeiten Menschen zu unterstützen Armut überwinden zu können. 

Prof. Dr. Johannes Schütte arbeitet seit 2018 als Professor für Sozial- und Bildungspolitik an der Technischen Hochschule Köln.

Aktuell ist Maren Hilke Doktorandin an der TH Köln. Bereits für ihre Abschlussarbeit an der Ruhr-Universität forschte Maren Hilke mit Kindern zu ihrer Wahrnehmung von Armutsquartieren in Windhoek (Namibia) und Oberhausen. 

Ihr ist es wichtig nicht nur über Kinder zu forschen, sondern ihre Perspektive in Forschungsfragen einfließen zu lassen.

Nach ihrem Master Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit konnte Ronja Struck als wissenschaftliche Mitarbeiterin der TH Köln ihre Forschungserfahrungen weiter ausbauen und Interviews mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Medienbildung führen und auswerten. Neben ihrem Forschungsinteressen zur Wirkungsforschung und Sozialer Ungleichheit, arbeitet Ronja Struck gerne mit Kindern und Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren mit und ohne Behinderung zusammen.

Juliette Grimm hat zunächst den Bachelor Erziehungswissenschaft und Soziale Arbeit an der Eberhard Karls Universität in Tübingen absolviert und studiert nun an der Technischen Hochschule Köln den Master Pädagogik und Management in der Sozialen Arbeit. 

Ihre Forschungsinteressen liegen in der Kinder- und Jugendarbeit, Diversität und Inklusion und der Professionsforschung. 
Sie unterstützt das Projekt als wissenschaftliche Hilfskraft.

Nach ihrem beruflichen Einblick in die Kreativbranche hat Nora Maib ihre Leidenschaft in der Sozialen Arbeit gefunden und forscht während Ihres Studiums an sozialer Ungleichheit, Gewaltprävention und Bildung.

Besonders fesselt sie die Komplexität und Zusammenhänge gesellschaftlicher Prozesse – im Großen, wie im Kleinen. 

Nora Maib studiert im Bachelor Soziale Arbeit und bringt sich in diesem Projekt als studentische Hilfskraft ein.